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Was tun, wenn etwas auf dem Dachboden kratzt?

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Tóth MiklósA Vadalarm Blog szerzője 2016 óta
Was tun, wenn etwas auf dem Dachboden kratzt?

Wer schon einmal ohne Handschuhe Glaswolle angefasst hat, bekommt schon beim Lesen des Materialsnamens sofort ein stechendes Gefühl. Denn dieses Wärmedämmmaterial besteht im Wesentlichen aus flexiblen Glasfasern mit einer Dicke von nur wenigen Mikrometern, die bei jedem, der unvorsichtig damit umgeht, einen äußerst unangenehmen Juckreiz verursachen können.

Warum ziehen Nagetiere auf den Dachboden und in die Dämmung?

Man könnte denken, dass es den Nagetieren dabei nicht anders geht, also dass es sie bestimmt ebenfalls sticht. In Wirklichkeit schmiegen sich die kleinen Eindringlinge regelrecht gern daran. Nicht, weil sie das aus Vergnügen tun, sondern weil ihnen kalt ist. Daher ist es völlig verständlich, dass uns immer wieder eine große Zahl von Kunden mit einem ähnlichen Problem kontaktiert, besonders in der Winterzeit. Leider glauben viele jedoch fälschlicherweise, dass man das Problem mit einem im Zimmer aufgestellten Wundergerät lösen kann.

Wir wären am glücklichsten, wenn das so wäre, denn dann bräuchte man auch keine Bedienungsanleitung dazu und es gäbe keine Kundenfragen. Doch es gibt sie. Schauen wir also, was du tun kannst, wenn auch deine Mäuse von der Glaswolle nicht gestört werden. Beginnen wir gleich mit einer schlechten Nachricht: Was Wärme isoliert, absorbiert in den meisten Fällen auch den Schall. Daher müssen wir auf jeden Fall klarstellen, dass das Nagetierabwehrgerät genau in dem Luftraum aufgestellt werden muss, in dem sich das unerwünschte Tier mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens täglich aufhält.

Keine Sorge, du musst die Dachdämmung nicht aufreißen und dahinterlegen. Allerdings können wir nicht oft genug betonen, dass der erste Schritt beim Entfernen der Nagetiere die Erkundung ist. Auch du wirst darum nicht herumkommen, also keine Ausreden. Zuerst musst du den Punkt finden, an dem sie hineinkommen. Bevor du jetzt sagst, dass man nichts sieht: Dann wären sie auch nicht dort. Es muss eine Öffnung unter der Dachkonstruktion oder ein Gang in der Dämmung vorhanden sein.

Diesen Punkt musst du finden und ihm gegenüber dann eines der Vadalarm-Nagetierabwehrgeräte so aufstellen, dass die Tiere den Schall dann hören, wenn sie ins Haus hineinkommen (also nach außen ausgerichtet).

Was kann überhaupt auf dem Dachboden kratzen?

Gehen wir noch einmal ein Stück zurück zur Ursache des Problems. Das Geräusch allein reicht selten für eine sichere Identifizierung. Achte auch darauf, wann es zu hören ist, welche Spuren du findest und wie viel Platz das Tier zur Bewegung hat.

Was du wahrnimmst Mögliche Erklärung Nächster Schritt
Feines Kratzen, hastiges Rascheln, kleine Kotspuren oder Nagespuren Maus oder anderes kleineres Nagetier Suche systematisch nach Ritzen, im Bereich von Leitungen und entlang der Wege an den Wänden
Stärkeres Trampeln, größerer Kot oder auffällige Schäden Größeres Nagetier oder anderes Tier, das den Dachboden bewohnt Ziehe nicht vorschnell nur ein Nagetier in Betracht; dokumentiere die Spuren und hole Hilfe, wenn du unsicher bist
Flügelschlagen, Zwitschern oder Bewegung am Tag Es könnte auch ein Vogel oder eine Fledermaus sein Wende nicht blind eine Methode gegen Nagetiere an; identifiziere zuerst das Tier
Es ist ein Geräusch zu hören, aber an einem zugänglichen Ort ist keine Spur zu sehen Das Tier könnte in der Decke, in einem Hohlraum der Wand oder hinter der Verkleidung unterwegs sein Bestimme den Ort des Geräuschs genauer, bevor du ein Gerät installierst

Wenn die Identifizierung nicht eindeutig ist, findest du in diesem Artikel weitere Anhaltspunkte: was kratzt in der Wand oder in der Decke?

Sechs Schritte gegen Nagetiere auf dem Dachboden

  1. Identifiziere die Aktivität

Notiere dir, wann und von wo du das Geräusch hörst. Suche nach frischem Kot, Nagespuren, Nistmaterial, fettigen Schmierspuren oder Fußabdrücken. Eine bewegungsaktivierte Kamera kann ebenfalls dabei helfen festzustellen, welcher Weg aktiv ist.

Fasse Kot oder Nistmaterial nicht mit bloßen Händen an. Das Unterscheiden zwischen alten und frischen Spuren ist auch deshalb wichtig, weil du nur so später überprüfen kannst, ob die Maßnahme erfolgreich war.

  1. Beseitige, was sie anlockt

Verschließe Vogelfutter, Tierfutter, Saatgut und alle anderen zugänglichen Nahrungsquellen in gut schließenden Behältern. Behebe tropfende Stellen und entferne erreichbare Wasserquellen. Karton, Textilien und andere weiche Materialien, die rund um den Dachboden gelagert werden, können als Nistmaterial dienen, deshalb lohnt es sich, aufzuräumen.

  1. Suche die Eintrittspunkte und Wege auf

Untersuche die Regenrinne, die Anschlüsse der Dacheindeckung, die Lüftungsöffnungen, den Bereich um den Schornstein sowie Kabel- und Rohrdurchführungen. Eindringendes Licht, Nagespuren oder verschmutzte Ränder verraten oft die genutzte Öffnung.

Der Eintrittspunkt und der Ort, an dem du das Tier hörst, sind nicht unbedingt derselbe. Genau deshalb reicht es auch nicht aus, das Ultraschallgerät einfach automatisch neben das vermutete Loch zu stellen.

  1. Behandle die bereits im Inneren befindlichen Tiere

Versuche, einen bereits bestehenden Befall nicht nur mit einem Abwehrgerät zu lösen. Je nach Situation kann auch eine mechanische Falle oder ein Schädlingsbekämpfer nötig sein. Wenn du nicht sicher bist, mit welchem Tier du es zu tun hast, oder der betroffene Bereich nicht sicher zugänglich ist, hole fachkundige Hilfe.

Mit dem endgültigen Verschließen solltest du dich nicht überstürzen: Vergewissere dich erst, dass kein Tier in der Decke oder im Hohlraum der Wand eingeschlossen ist.

  1. Wenn du ein Ultraschallabwehrgerät verwendest, platziere es gezielt

Die Ausbreitung von Ultraschall kann durch Wände, die Decke, Dämmmaterial, Balken, gelagerte Kartons und andere Hindernisse stark eingeschränkt werden. Stelle das Gerät daher in den offenen Luftraum, in dem sich das Tier bewegt, und richte den Lautsprecher auf die erkannte Aktivitätszone aus.

Bei der Platzierung sind dies die wichtigsten Regeln:

 

  • platziere es nicht im Wohnraum unter dem Dachboden, wenn sich das Tier über der Decke bewegt;
  • es darf nicht von einer Wand, Dämmung, Möbeln, Brettern oder Kartons verdeckt werden;
  • vor dem Lautsprecher sollte der Raum möglichst frei sein;
  • in einem gegliederten, in mehrere Bereiche unterteilten Dachboden erreicht ein einzelnes Gerät nicht unbedingt alle Teile;
  • erwarte nicht, dass das Gerät das Tier zu einem ausgewählten Ausgang treibt;
  • beachte immer die spezifischen Vorgaben des jeweiligen Geräts zu Stromversorgung, Platzierung und Umgebung.

 

Detailliertere Aspekte findest du hier: die richtige Installation des Nagetierabwehrgeräts.

Wenn sich das Tier nicht im offenen Dachraum, sondern hinter einer Verkleidung bewegt, lies auch dies: Nagetier hinter der Gipskartonwand.

  1. Überprüfe und verschließe dann die Ritzen

Nach der Maßnahme beobachte, ob neuer Kot, Nagespuren oder Geräusche auftreten. Wenn keine frische Aktivität mehr vorhanden ist, verschließe die Öffnungen mit einem dauerhaften, nagetierfesten Material. Für kleinere Ritzen kann ein mit Dichtstoff befestigtes Metallgitter oder Stahlwolle geeignet sein, für größere Öffnungen ein passendes Metallblech, stabiles Gitter oder Baumaterial.

PU-Schaum allein lässt sich leicht durchbeißen, deshalb ist es an nagetiergefährdeten Öffnungen ratsam, ihn zusammen mit einer metallischen Verstärkung zu verwenden.

Wann reicht ein Abwehrgerät allein nicht aus?

Ein Ultraschallgerät ersetzt nicht das Beseitigen der Eintrittspunkte, das Sicherstellen von Nahrungsquellen oder die gezielte Behandlung eines größeren Befalls. Besonders dann ist es sinnvoll, einen Fachmann zu rufen, wenn:

  • aus mehreren Räumen oder aus der Wandkonstruktion ist Bewegung zu hören;
  • du siehst tagsüber regelmäßig ein Nagetier;
  • du findest viel frischen Kot, mehrere Nester oder einen starken Geruch;
  • du entdeckst beschädigte elektrische Leitungen;
  • du kannst den Dachboden nicht sicher erreichen;
  • auch nach einigen Tagen Beobachtung tauchen ständig neue Spuren auf.

Mythen und Missverständnisse über Ultraschall-Nagetierabwehrgeräte

Ein verbreiteter Irrtum, der vielen im Kopf sitzt, ist, dass Mäuse einfach so verschwinden können. Oft glaubt man fälschlicherweise, man müsse nur ein Ultraschallgerät aufstellen, und die Tiere würden sich verflüchtigen. Das ist selbstverständlich nicht so, doch trotzdem denkt kaum jemand daran, dass man dem Tier die Möglichkeit lassen muss, hinauszugehen. Wenn du das nicht tust, verschlimmerst du die Situation nur, denn durch den Schall versucht es noch verzweifelter, sich zu entfernen, und es kann sogar passieren, dass du es weiter ins Innere und nicht nach draußen treibst.

Natürlich ist es am besten, wenn der Eindringling genau durch dieselbe Öffnung hinausgelangen kann, durch die er gekommen ist. Deshalb solltest du das Nagetierabwehrgerät immer gegenüber dieser Öffnung platzieren und den Lautsprecher natürlich zur Öffnung hin ausrichten. Wenn du Fragen zur Platzierung hast, wende dich bitte an unseren Kundenservice unter +3618089079 oder per E-Mail an info@vadalarm.at.

Wie beseitigst du die Spuren sicher?

Nagetierkot und Nistmaterial solltest du nicht trocken zusammenkehren oder aufsaugen, da du damit verunreinigten Staub in die Luft bringen kannst. Lüfte den Raum, trage Gummihandschuhe und benetze die Verschmutzung dann gründlich mit einem Desinfektionsmittel. Nach der vorgeschriebenen Einwirkzeit des Produkts nimmst du alles mit Papiertüchern auf und entsorgst es in einem geschlossenen Beutel.

Bei stark verschmutztem, unzugänglichem oder die Dämmung betreffendem Befall ist es sicherer, einen Fachmann hinzuzuziehen.

Häufig gestellte Fragen

Dringt Ultraschall durch die Decke oder die Dämmung?

Darauf sollte man sich nicht verlassen. Das Gerät sollte möglichst im selben offenen Luftraum stehen, in dem sich das Tier bewegt. Wand, Decke und Dämmmaterial können das Signal abschirmen oder deutlich abschwächen.

Reicht ein Nagetierabwehrgerät für den ganzen Dachboden?

Nicht nur die Grundfläche zählt. Ein zusammenhängender, hindernisfreier Dachboden ist etwas anderes als ein Raum, der durch mehrere Wände, gelagerte Gegenstände oder gedämmte Bereiche unterteilt ist. Die Anzahl und der Standort der Geräte sollten anhand des tatsächlich erreichbaren offenen Luftraums bestimmt werden.

Erreichten ein in einem Wohnraum aufgestelltes Gerät die Maus auf dem Dachboden?

Wenn zwischen ihnen eine Decke oder eine andere Konstruktion liegt, ist das in der Regel nicht die richtige Platzierung. Das Abwehrgerät sollte in dem betroffenen Luftraum des Dachbodens unter Beachtung der Bedienungsanleitung aufgestellt werden.

Soll ich das gefundene Loch sofort verschließen?

Behandle zuerst die bereits im Inneren befindlichen Tiere und prüfe, ob die Aktivität aufgehört hat. Bei einem zu frühen Verschließen könnte ein Tier in der Konstruktion eingeschlossen werden oder sich einen neuen Ausgang hinein- oder herausnagen.

Hält Glaswolle Mäuse fern?

Nein. Dämmung gilt nicht als Nagetierschutz; ein ungestörter, geschützter Bereich kann sogar als Versteck oder Nistplatz dienen.

Wie lange dauert es, bis sich zeigt, ob die Abwehr erfolgreich war?

Denke nicht nur in verstrichenen Tagen. Beobachte Veränderungen bei frischem Kot, Nagespuren, Geräuschen und Kameraufnahmen. Wenn ständig neue Anzeichen auftauchen, musst du die Platzierung anpassen oder eine weitere Abwehrmethode hinzunehmen.

Zusammenfassung

Wenn du Kratzen aus dem Dachboden hörst, identifiziere zuerst das Tier und den genutzten Weg. Beseitige die Bedingungen, die Nahrung, Wasser und Nistplätze bieten, behandle die bereits im Inneren befindlichen Tiere und verschließe die Ritzen erst nach der Kontrolle.

Das Ultraschall-Nagetierabwehrgerät passt gut in diesen Ablauf, wenn es in denselben offenen Luftraum gestellt wird, in dem sich das Tier bewegt, und sich keine Wand, Dämmung oder ein anderes Hindernis davor befindet. Die Details zum Vadalarm-Gerät findest du hier: Vadalarm Ultraschall-Nagetierabwehrgerät.

Noch ein paar Empfehlungen

Wenn du damit fertig bist, dann bist du fast schon fertig. Für die Platzierung solltest du noch Folgendes beachten: Stelle das Nagetierabwehrgerät immer an eine Wand, damit die Tiere nicht dahinter gelangen können (denn dort hören sie den Schall nicht). Natürlich wissen wir, dass jedes Haus anders ist, deshalb können wir nicht viel konkreter werden, als zu sagen, dass du das Gerät bei der Platzierung im selben Luftraum wie das Nagetier positionieren musst. Das ist wohl am kompliziertesten, wenn du einen ausgebauten Dachboden hast. Dann musst du leider eine Möglichkeit finden, das Abwehrgerät beispielsweise durch eine Revisionsöffnung hinter die Wand zu setzen.

Bonus-Tipp für alle, bei denen es endgültig aussichtslos ist, das Gerät so aufzustellen, dass nichts den Schall abschirmt: Unser Nagetierabwehrgerät ist zwar nicht wasserdicht, kann aber auch im Außenbereich eingesetzt werden. Achte nur darauf, dass es unter einem Dach hängt; du kannst es also beispielsweise unter den überstehenden Teil des Daches platzieren, dort, wo die Nagetiere hereinkommen. Wichtig ist, dass du es vor direkt auftreffendem Regen schützt.

Abschließend möchten wir noch einmal betonen, dass wir kein Wundermittel verkaufen. Wir bieten nicht die perfekte Lösung, sondern nur das Beste, was wir können. Das Ultraschall-Nagetierabwehrgerät hat ebenso wie andere Methoden seine Grenzen, ist aber dennoch die einzige Lösung, die weder Kadaver noch Geruch erzeugt und keine toten Kätzchen oder verschimmelten Käsestücke hinterlässt. Wenn man so will, ist das Nagetierabwehrgerät die diskreteste Lösung für das durch Nagetiere verursachte Problem.

Wenn du dich danach entscheidest, es auszuprobieren, klicke hier und wähle den für dich passenden Typ aus.

Fachquellen, die zur Erstellung des Artikels verwendet wurden

 

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